Top fürs Klima

Es gibt verschiedene umweltschonende Energieträger. Erdgas ist mit von der Partie.

Erdgas hat einen guten Ruf – zu Recht: Im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen entsteht bei seiner Verbrennung deutlich weniger CO2, außerdem enthält es fast keine Schadstoffe und verbrennt nahezu feinstaub- und rußfrei. Der Erdgastransport erfolgt umweltschonend über ein unterirdisches Leitungsnetz. Ein Erdgasnetz kann aber noch viel mehr: Durch die Zuführung von Biogas wird erneuerbare Energie in das vorhandene System direkt integriert. Für überschüssigen Strom aus Wind- und Solarenergie kann das Gasnetz durch die Umwandlung von Ökostrom in Gas (Power to Gas) als riesiger Speicher für erneuerbare Energien genutzt werden.

Gut kombiniert

Moderne Anwendungstechnologien machen Erdgas zum perfekten Teamplayer: Die Kombination von Erdgas-Brennwerttechnik mit Solarthermie, die Kopplung von Erdgastechnik mit Umweltwärme in einer Gaswärmepumpe oder die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme durch Kraft­Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) bringen erhebliche CO2-Einsparungen ein. Letztlich ist die Erdgas-Nutzung auch noch ein echtes Schnäppchen, denn moderne Erdgastechnik ist neben ihrer Effizienz sparsam im Verbrauch und ver­ursacht vergleichsweise niedrige Investitionskosten.

Mit der Erdgasversorgung durch die EVG wird es also nicht nur günstig warm, sondern auch grün, im besten Fall durch Bio-Erdgas, das zu 100 Prozent aus rein nachwachsenden Rohstoffen hergestellt ist. Gesetzmäßig muss bei Neubauten ein Teil der Wärmeerzeugung durch erneuerbare Energien erfolgen. Erdgasbasierte Heiztechnologien erfüllen diese Anforderung einfach und ohne großen Aufwand. 

Fünf Mal Daumen hoch für EVG-Erdgas:

  • Umweltschonend durch CO2-Einsparung und ideale Kombinationsmöglichkeiten mit erneuerbaren Energien.
  • Zukunftsfähig durch einfache Erfüllung des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes.
  • Effizient durch extrem hohe Wirkungsgrade.
  • Komfortabel durch ständige Verfügbarkeit ohne die Inanspruchnahme von Lagerraum.
  • Zuverlässig durch langfristig gesicherte Bereitstellung und gut ausgebaute Erdgas-Leitungsnetze.

Als EVG-Kunde ist der Weg zur modernen Erdgas-Heizung nicht schwer. Wir sagen Ihnen, warum die Investition langfristig Kosten senkt.

Lohnt es sich, den alten Heizkessel gegen einen neuen Erdgas-Brennwertkessel auszutauschen?

Im Gegensatz zu Rotwein wird bei Heizkesseln mit zunehmendem Alter die Qualität leider nicht besser. Trotzdem liegt das Durchschnittsalter deutscher Heizkessel bei 24 Jahren. Solche Oldies können Sie ruhigen Gewissens in Rente schicken: Im Vergleich zu einem Standardkessel kann ein modernes Brennwertgerät pro Jahr mehr als zehn Prozent Energie sparen. Ist der Kessel älter als 15 Jahre, rät die Stiftung Warentest zum Tausch. Hausbesitzer haben die Kosten meist nach zehn bis 15 Jahren wieder drin. Förderprogramme unterstützen beim Umstieg.

Stimmt es, dass ich bei einem Brennwertkessel auch einen neuen Schornstein brauche?

Nein, aber eine Abgasleitung. Denn Brennwertkessel nutzen die Kondensationswärme aus den Heizungsabgasen. Deren Temperaturen sind so niedrig, dass sich viel Kondenswasser im Kamin bildet. Damit die Feuchtigkeit das Mauerwerk nicht schädigt, wird im vorhandenen Schornstein ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr eingezogen. Außerdem benötigt der Brennwertkessel auch einen Anschluss an das Abwassersystem, um das Kondenswasser abzuleiten. Bei Brennwertkesseln mit größerer Leistung fällt mehr Kondenswasser an. Dann ist unter Umständen ein spezielles Gerät erforderlich, um das leicht saure Kondensat vor der Einleitung in die Kanalisation zu neutralisieren.

Ist es sinnvoll, die Erdgasheizung mit einer Solarthermieanlage zu kombinieren?

Für Neubauten lohnt sich die Kombination auf jeden Fall. In Baden-Württemberg ist durch das Erneuerbare-Wärme-Gesetz sogar gesetzlich vorgeschrieben,
15 Prozent der Wärme mit erneuerbaren Energien zu erzeugen. Bei einer Modernisierung empfiehlt sich der Einbau einer Erdgasheizung, die sich später im zweiten Schritt leicht mit einer Solarthermieanlage oder Wärmepumpe erweitern lässt. Wie schnell sich eine Solarthermieanlage bezahlt macht, hängt auch von Ihrem individuellen Wärmebedarf ab. Eine sechsköpfige Familie mit vier Kindern wird zum Beispiel wesentlich öfter duschen oder baden als ein Single oder ein kinderloses Ehepaar. Sind Ihre finanziellen Mittel beschränkt, investieren Sie lieber zuerst in eine Wärmedämmung für Heizkörpernischen und Rollladenkästen. Und zur Belohnung vielleicht in ein Glas guten Rotwein …

Interesse an einem Gasanschluss?

Auf der Homepage können Sie sich informieren und gelangen zum Antragsformular. Oder rufen Sie einfach unter 07131 1234-1730 an oder schreiben Sie eine E-Mail an anschlussservice-nfr@netze-bw.de.

Gerne können Sie auch im Kundencenter in Unterrot, Burg 2, bei Andrea Leibersberger unter 07971 26092-0 anrufen oder persönlich vorbeikommen.